Kapuzinerkresse

Sorte: Golden Gleam
Botanischer Name: Tropaeolum majus
Pflanzenanzahl ca.: 6
Kategorie: Essbare Blüten
Preis
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Beschreibung
  • Samenfestes premium Saatgut für bezaubernde Kapuzinerkresse
  • Nicht chemisch gebeizt und 100% ohne Gentechnik
  • Malerische, essbare Blüten ganz einfach selbst anpflanzen
  • Ideal für die Anzucht im Balkonkasten, Kübel und Beet
  • Ausführliche Informationen zu Anbau und Pflege auf jedem Tütchen
  • Schwierigkeit: Auch für Anfänger geeignet
  • Dazu passend

    Kapuzinerkresse

    Sorte: Golden Gleam

    Die Kapuzinerkresse ist eine reichblühende und äußerst vielseitige Sommerpflanze, die aus unseren Gärten kaum noch wegzudenken ist. Sie fühlt sich sowohl in Beeten als auch an Zäunen, in Blumenkästen und Töpfen zuhause. Das leuchtende Farbspiel ihrer herrlich duftenden Blüten reicht von Gelb bis hin zu kräftigen Orange-Tönen.

    AUSSAAT

    Die Kapuzinerkresse liebt sonnige bis halbschattige Standorte mit durchlässigen Böden. Zur Aussaat ab März im Topf oder ab Mai nach dem letzten Frost im Freiland 1–2 Körner pro Saatstelle aussäen, leicht bedecken und feucht halten. Staunässe vermeiden. Keimung: 15–20 Tage bei 15–20 °C.

    VERWENDUNG UND VERZEHR

    Blüten, Blütenknospen und Blätter der Kapuzinerkresse bereichern mit ihrem leicht scharfen, würzigen Geschmack die verschiedensten Speisen. Die kleingehackten Blätter sind eine tolle Ergänzung zu Salaten, Kartoffeln, Quarkspeisen oder als Brotbelag. Eingelegte Knospen der Kapuzinerkresse erinnern in ihrem Geschmack an Kapern. Auch ein Pesto aus Blättern und Blüten ist eine köstliche Zubereitungsvariante.

    Woher kommt die Kapuzinerkresse?

    Die Kapuzinerkresse ist so besonders, dass sie eine eigene Pflanzenfamilie hat: Die Tropaeolaceae, die Kapuzinerkressengewächse. Diese kletternden bis kriechenden, krautigen Pflanzen stammen ursprünglich aus den Gebieten Südamerikas bis Mittelamerikas, hauptsächlich aus den Gebirgen von Mexiko, Peru, Mittelchile und Argentinien. Sie sollen im 17. Jahrhundert durch portugiesische Seefahrer nach Europa gelangt sein, wo sie zunächst in Klostergärten angebaut wurden. Ihre runden, schildförmigen Blätter sind ähnlich wie die der Lotuspflanze mit einer feinen Wachsschicht überzogen, sodass Regentropfen abperlen. Ihr deutscher Name ist an die Form der Blüten angelehnt, welche an die Kapuzen von Mönchen erinnert.

    Kapuzinerkresse richtig pflegen

    Kapuzinerkresse kann ab März im Haus im Topf oder ab Mai im Freiland ausgesät werden. Sie liebt warme, sonnige bis halbschattige Standorte mit lockerer, humusreicher Erde. Die Keimung erfolgt nach etwa zwei Wochen. Kapuzinerkresse freut sich über regelmäßiges Gießen, an heißen Sommertagen sollte sie morgens und abends gewässert werden, dafür eignen sich kalkfreies Wasser oder Regenwasser am besten. Eine Düngergabe ist auch willkommen, aber sehr selten. Diese sollte auch nicht zu stickstoffhaltig sein, da sonst weniger Blüten gebildet werden. Verblühte Blüten können gern entfernt werden, damit die Pflanze neu austreiben kann. Bei idealen Voraussetzungen wird die Pflanze meterlange Triebe bilden, sich über den Boden ranken oder an Mauern und bereitgestellten Gerüsten emporklettern.

    So kannst du Kapuzinerkresse zubereiten

    Blüten, Blütenknospen und Blätter der Kapuzinerkresse bereichern mit ihrem leicht scharfen, würzigen Geschmack die verschiedensten Speisen. Die kleingehackten Blätter sind eine tolle Ergänzung zu bunten, gemischten Gemüsesalaten, wobei auch frische Blüten eine tolle Salat-Dekoration bilden. Auch zu Kartoffeln, Quarkspeisen oder als Brotbelag sind Blätter und Blüten ein Genuss. Ein Pesto aus Blättern und Blüten ist ebenso eine köstliche Zubereitungsvariante. Die Knospen der Kapuzinerkresse lassen sich zudem wie Kapern einlegen: Dafür frische Fruchtansätze pflücken, kurz mit einem Sieb in kochendes Wasser tauchen und über Nacht in Salz einlegen. Anschließend in ein Einmachglas geben. Weißweinessig oder weißen Balsamico, etwas Lorbeer und Pfefferkörner aufkochen und über die Knospen gießen. Nach wenigen Tagen erneut aufkochen und danach luftdicht verschließen. Eingelegte Blüten sind etwa vier Wochen haltbar. 

    Ein insektenfreundlicher Garten mit Kapuzinerkresse

    Insekten spielen eine enorm wichtige Rolle in der Natur, in unseren heimischen Ökosystemen, Gärten und Balkonen. Sie dienen als emsige Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrungsquelle für heimische Tiere wie Igel und Vögel. Bei OwnGrown haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine besondere Vielfalt an insektenfreundlichen Pflanzen anzubieten, um den Tierchen einen tollen Lebensraum zu schaffen, der ihnen Nahrung, Unterschlupf und ausreichend Pollen für ihre Bestäubungsarbeit bietet. Neben unserer speziell für die Insekten zusammengestellten Bienenwiese oder der Insekteninsel sind auch die heimischen Gartenblumen für die Artenvielfalt sehr bedeutend, so wie unsere schöne Kapuzinerkresse. Auf der Blütenrückseite dieser Pflanze bilden drei der Kelchblätter einen gekrümmten Sporn, der süßlich-scharfen Nektar enthält. Darüber freuen sich besonders Hummeln, da sie tief in das bewimperte Blüteninnere krabbeln können und dabei die Bestäubung sichern. Schenken wir unseren Gärten eine Vielfalt an Flora und Fauna!